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© Copyright Dr. med. Lisa Thomsen

FAQ

Gut zu wissen.

Es ist wichtig, dass Sie wissen, was Sie in meiner Praxis erwartet. Hier finden Sie die häufigsten Fragen rund um das Thema MRT. Sollten Sie weitere Fragen haben, klären wir diese in unserem Vorgespräch.

Was bedeutet MRT?

MRT ist die Abkürzung für Magnetresonanztomografie. Umgangssprachlich wird auch oft von Kernspintomografie gesprochen. Mithilfe der MRT können Schnittbilder des Körpers oder einzelner Körperteile erstellt werden. Auf den Schnittbildern lassen sich die unterschiedlichen Gewebe des Körpers sehr genau betrachten und eventuelle Krankheiten erkennen.

Wie funktioniert eine MRT?

Der ganze Körper ist voller Wasserstoffatome. Wie jedes Atom rotieren sie um ihre eigene Achse. Wenn der menschliche Körper in die MRT-Röhre geschoben wird, richtet das Magnetfeld des Systems alle Wasserstoffatome in eine Richtung aus. Anschließend werden die Atome mit kurzen Radiowellen-Impulsen aus ihrer Position gebracht, wobei die Atome etwas Energie aufnehmen. Nach dem Impuls schwingen die Wasserstoffatome wieder in die vorherige Position zurück und geben die aufgenommene Energie ab. Das MRT-System misst diese Energie und errechnet daraus ein Bild.

Entsteht bei der MRT Strahlung?

Nein. Strahlung entsteht nur bei Röntgenuntersuchungen und der Computertomografie (CT). Diese beiden Verfahren funktionieren anders und werden bei mir nicht durchgeführt.

Ist die MRT auf sonstige Art ungesund?

Nein. Es kommt höchstens zu einer kurzzeitigen minimalen Erwärmung Ihres Körpers, aber die ist harmloser als jedes Sonnenbad. Dafür gibt es strenge Grenzwerte, die natürlich eingehalten werden. Um Sie vor den lauten Geräuschen während der Untersuchung abzuschirmen, erhalten Sie von uns einen doppelten Gehörschutz: Kopfhörer und Ohrstöpsel.

Für wen ist die MRT trotzdem nicht erlaubt?

Da die MRT mit Magneten arbeitet, gehören sämtliche magnetischen Objekte nicht in die MRT-Röhre. Dazu gehören Herzschrittmacher, Insulinpumpen und Neurostimulatoren. Magnetisch fixierte Zahnprothesen sind ebenfalls nicht erlaubt. Auch Cochlea-Implantate sind normalerweise ein Ausschlusskriterium. Nur eine spezielle Freigabe der untersuchenden Ärztin erlaubt eine Ausnahme. Sind Metallteile im Körper bekannt, muss vorher abgeklärt werden, inwieweit diese magnetisch sind. Wurde bei Ihnen jemals eine Operation an Hirngefäßen vorgenommen oder Gehörknöchelchen in der Paukenhöhle ersetzt, teilen Sie mir dies bitte unbedingt mit. Generell gilt: Tragen Sie irgendeinen Fremdkörper in sich oder wurden Sie schon einmal operiert, sprechen Sie mit mir darüber. Problemlos sind übrigens Endoprothesen, Stents, übriggebliebene Metalldrähte aus Bypass-OPs, Zahnfüllungen und Brücken.

Muss ich Kontrastmittel bekommen?

Bei einigen Untersuchungen, insbesondere des Bauchraums, der Blutgefäße und des Gehirns, kann die Gabe eines Kontrastmittels sinnvoll oder notwendig sein. Die Kontrastmittelgabe erfolgt über Ihre Armvene. Generell gilt, dass Sie kein Kontrastmittel bekommen, sollten Sie dies ablehnen.

Was macht das Kontrastmittel?

Manche Teile des Körpers sehen auf den Bildern sehr ähnlich aus, da sie einen ähnlichen Wassergehalt aufweisen. Das ist etwa bei Muskeln und Blutgefäßen der Fall. Das Kontrastmittel lässt die Blutgefäße auf den Bildern klar abzeichnen. Tumore, Metastasen und Entzündungsherde nehmen das Mittel stärker auf und sind dadurch häufig viel deutlicher zu erkennen.

Gibt es Nebenwirkungen des Kontrastmittels?

Üblicherweise wird das Mittel sehr gut vertragen, nur in seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Mein Team und ich behalten Sie sehr genau im Auge, um in einem dieser seltenen Fälle sofort reagieren zu können. Weitere Nebenwirkungen wie mögliche Kontrastmittelablagerungen werden in letzter Zeit immer wieder diskutiert. Einzelne Mittel dürfen in Deutschland nicht mehr eingesetzt werden. Generell gilt, dass Sie von mir nur dann ein Kontrastmittel erhalten, wenn es mir wirklich sinnvoll erscheint. Wenn Sie eine Kontrastmittelgabe ablehnen, bekommen Sie keine.

Wie lange dauert eine MRT?

Die Dauer der MRT richtet sich nach der Körperregion, die untersucht wird. In der Regel dauern die Untersuchungen zwischen 15 und 30 Minuten.

Wie läuft eine MRT-Untersuchung ab?

Im Vorbereitungsraum legen Sie sich auf die Liege („Tisch“) des MRT-Systems. Dann wird um den Teil des Körpers, der untersucht wird, eine Spule gelegt. Die Spule empfängt während der Untersuchung die Signale. In meiner Praxis setze ich Spezialspulen für jedes Gelenk ein, was die Bilder zusätzlich verbessert. Nun werden Sie in die Öffnung des MRT-Systems gefahren. Zwischen den Messungen können Sie jederzeit mit meinem Team sprechen. Alles wird genauestens erklärt, Sie sind niemals allein. Während der Messungen müssen Sie stillhalten, damit die Bilder scharf werden. Es gibt etwa vier bis sechs Messungen, danach werden Sie wieder herausgefahren und haben es geschafft.

Liege ich komplett in der MRT-Röhre?

Bei vielen Untersuchungen liegt ihr Kopf außerhalb der Röhre, was die MRT wesentlich angenehmer macht. Aber auch wenn Sie mit dem Kopf in der Röhre liegen, machen Sie sich bitte keine Sorgen. Unser MRT der neuesten Generation besitzt eine besonders weite Öffnung und erzeugt eine angenehme Lichtstimmung. Aufgrund des kühlen Raumklimas erhalten Sie eine warme Decke. Um Ihr Gehör optimal abzuschirmen, nutzen wir einen doppelten Gehörschutz. Zusätzlich bieten die Kopfhörer die Möglichkeit, zur Entspannung Musik zu hören. Mein Team und ich tun wirklich alles, damit die Untersuchung für Sie so angenehm wie möglich wird.

Ich leide an Platzangst – wie erhalte ich trotzdem meine MRT?

Zuallererst: Sprechen Sie mit meinem Team und mir. Wir nehmen Ihre Ängste sehr ernst und helfen Ihnen. Das MRT-Gerät, das wir einsetzen, besitzt einen größeren Röhrendurchmesser, so dass Sie mehr Raum bekommen. Häufig kann Ihr Kopf außerhalb der Röhre liegen –als lägen Sie ganz normal auf einer Liege. Auch ist mir wichtig, dass Sie jederzeit mit uns sprechen können. Wir sind immer bei Ihnen, Sie sind während der gesamten Untersuchung niemals ohne Aufsicht. Im äußersten Fall stehen Beruhigungsmittel zur Verfügung. Wenn Sie darüber nachdenken, sprechen Sie gleich bei der Terminvergabe mit uns. Oder kommen Sie vor Ihrem Termin bei uns vorbei und schauen Sie sich das Gerät einmal an. Wir finden eine Lösung.

Muss ich für die MRT nüchtern sein?

Bei den meisten MRT-Untersuchungen dürfen Sie davor und danach völlig normal essen und trinken. Nur in bestimmten Fällen müssen Sie nüchtern sein und ab 22 Uhr des Vortags auf Essen und Trinken verzichten. Dies gilt insbesondere für Untersuchungen der Gallenwege (MRCP) oder des Magen-Darm-Trakts (MDP, Sellink). Ob es in Ihrem Fall notwendig ist, sage ich Ihnen rechtzeitig.

Kann ich vor der Untersuchung meine Medikamente nehmen?

Kein Problem. Wechselwirkungen mit Kontrastmitteln sind nicht bekannt. Nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt ein.

Welche Unterlagen und Dokumente muss ich mitbringen?

Bringen Sie bitte alle Unterlagen mit, die mit eventuellen Vorerkrankungen oder Erkrankungen zu tun haben. Auch benötigen wir – sollte dies auf Sie zutreffen – alle Dokumente zu Allergien und Implantaten. Falls vorhanden, bringen Sie auch bereits angefertigte Vergleichsaufnahmen mit. Sollten Sie diese nicht haben, fordern Sie sie bitte von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin an. Wurden Aufnahmen bereits in meiner Praxis gemacht, können Sie davon ausgehen, dass wir diese gespeichert und vorliegen haben.

Was muss ich noch mitbringen?

Falls bei Ihrer MRT-Untersuchung ein Kontrastmittel eingesetzt werden soll, benötige ich von Ihnen den Kreatininwert. Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt kann diesen bestimmen und Ihnen die notwendigen Unterlagen mitgeben. Bitte beachten Sie, dass die Bestimmung des Kreatininwerts nicht älter als vier Wochen vor dem MRT-Termin erfolgen sollte. Liegen keine Vorerkrankungen an den Nieren vor, können die Unterlagen auch älter sein.

Was ziehe ich am besten für den MRT-Termin an?

Ziehen Sie sich bequem an. Auf Metall, beispielsweise Schmuck und metallhaltige Kleidung, sollten Sie möglichst verzichten. Nehmen Sie Körperschmuck aus Metall heraus, tragen Sie keine Unterwäsche mit Metallbügeln, Metallhaken oder Metallverschlüssen. Sonst müssen Sie diese vorher – wie auch Uhren, Handys und Smartphones, Schlüssel u. Ä. – im Umkleideraum ablegen. Auch Make-up kann die Aufnahmen beeinflussen. Denken Sie daran, dass wir keine Instagram-Aufnahmen für Sie machen – es geht um Ihre Gesundheit. Sollten Sie Permanent-Make-up tragen, informieren Sie mich bitte vorher.

Kann ich mit Tattoo zur MRT?

Hochwertige Tattoofarben enthalten keine magnetischen Stoffe und haben somit keine Auswirkungen auf MRT-Aufnahmen. Gerade bei älteren Tattoos kann es aber sein, dass die Aufnahmen beeinträchtigt werden. Auch Größe und Stelle der Tätowierung spielen eine Rolle. Ob bei Ihnen eine MRT-Untersuchung problemlos möglich ist, klären wir soweit wie möglich im Vorgespräch.

Kann ich mit Piercings zur MRT?

Es kommt auf das Material an. Magnetische Piercings sind im MRT-Gerät gefährlich und daher verboten. Nichtmagnetische Metalle wie Titan, aber auch metallfreier Schmuck aus Holz oder Kunststoff sind keine Gefahr. Sicherheitshalber sollen Sie aber immer alle Piercings und Schmuckstücke vor der Untersuchung ablegen, um jedes Risiko zu vermeiden.

Kann ich mit Hüft-, Knie- oder Zahnprothese zur MRT?

Hüft- und Knieprothesen können zur Beeinträchtigung der Bildqualität führen, sind grundsätzlich aber MRT-geeignet. Zahnprothesen, die magnetisch fixiert werden, sind nicht geeignet und dürfen nicht in die MRT.

Kann ich schwanger zur MRT?

Auch wenn keine schädlichen Wirkungen bekannt sind, sollte während der Schwangerschaft (insbesondere im ersten Trimenon) keine MRT-Untersuchung durchgeführt werden. Einzige Ausnahme: eine vitale Indikation für die schwangere Person.

Stillen trotz Kontrastmittel – darf ich das?

Auch wenn neue Studien zeigen, dass eine Kontrastmittelgabe bei stillenden Müttern für das Kind unbedenklich ist, sollten Sie vor der MRT ausreichend Muttermilch abpumpen, mit der Sie Ihr Kind nach der MRT für 24 Stunden versorgen können.

Dürfen Kinder per MRT untersucht werden?

Für Kinder ist die MRT-Untersuchung gut geeignet. Denn diese nutzt im Gegensatz zu Röntgen und CT ein Magnetfeld statt Strahlungen. Kinderkörper sind besonders sensibel, wenn es um Strahlungen geht. Bei der MRT gibt es keine Strahlungen. Minderjährige müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden, Jugendliche können eine schriftliche Einverständniserklärung mitbringen. Genaueres besprechen wir gemeinsam im Vorgespräch.

Wann soll ich für meine MRT-Untersuchung in der Praxis sein?

Kommen Sie bitte spätestens 20 Minuten vor dem Untersuchungsbeginn in die Praxis. Seien Sie lieber etwas früher da als zu spät.

Wann bekomme ich die MRT-Auswertung?

Die MRT-Aufnahmen erhalten Sie nach der Untersuchung. Wir speichern die Bilddaten auf CD-ROM und geben Ihnen diese gleich mit. Den schriftlichen Befund erhält Ihre überweisende Ärztin oder Ihr überweisender Arzt üblicherweise innerhalb von 24 Stunden. In dringenden Fällen erfolgt dies sofort – schriftlich oder telefonisch.

Bezahlt meine Krankenkasse die MRT-Untersuchung?

Eine MRT ist eine Privatleistung. Von privaten Krankenkassen und der BG wird die MRT üblicherweise problemlos übernommen. Sollten Sie in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sein, gibt es für Sie die Möglichkeit, als Selbstzahlerin bzw. Selbstzahler bei uns einen kurzfristigen Termin zu vereinbaren. Bezüglich der Kosten informieren wir Sie gern vorab. In einzelnen Fällen bekommen Patientinnen und Patienten die Kosten von der Krankenkasse erstattet. Sollten Sie im Vorwege bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung um Kostenübernahme bitten, helfen wir Ihnen gern mit einem Kostenvoranschlag weiter.

Wie bekomme ich einen Termin?

Ganz einfach online: Klicken Sie hier und buchen Sie Ihren Wunschtermin. Oder rufen Sie uns an – wir freuen uns auf Sie.